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Davids Moosbike Maßrahmen Teil 5

AndreaSieglPhotography

In diesem letzten Teil meines Berichts über das Werden meines Maßrahmens berichte ich über die Lackierung: mein Maßrahmen soll ja nicht nur ergonomisch zu mir passen, sondern auch optisch. Das hat nicht nur mit der Geometrie zu tun, sondern auch mit der Lackierung. Zum Glück ist Peter auch Grafiker und so haben wir meine Vorstellungen gemeinsam zu einem ausgereiften Konzept verarbeitet.

Lackierplan Moos Bike Tweed Ride

Peter liefert seine Maßrahmen grundsätzlich mit Grundierung aus:

Grundierung

Die Lackierung lagert Peter aus. Er gibt den Rahmen an Philippe von Air-Philippe Airbrush and Design zur Ausführung. Peter ist von diesem Studio, das Auto-Spenglerarbeiten und Veredelungen an Motorrädern vornimmt, überzeugt und dem kann ich mich nur anschließen.

Lackiermasken

Philippe erhält von Peter nicht nur den Lackierplan, sondern auch die Lackiermasken die speziell für mein Fahrrad angefertigt wurden.

Lackierung Steuerrohr

Lackierung Steuerrohr

Philippe bei der Arbeit

fertig lackierter Rahmen

Die Farben waren mir sehr wichtig – sie standen eigentlich von Anfang an fest:

  • British Racing Green (BRG)
  • Elfenbein RAL1014
  • Capriblau RAL 5019

Steuerrohr (partiell) und Sitzrohr sind beide in Elfenbein lackiert, die Grundfarbe ist BRG. Diese Farb-Aufteilung kann man bei vielen älteren Rennrädern, vor allem in England, beobachten. Die lackierten Fake-Muffen am Steuerrohr zitieren mein altes KTM, das komplett gemufft war. Seitlich ziehen sich die Muffen als Strahlen auf das Ober- und Unterrohr und laufen in Tropfen aus. Die Tropfen korrespondieren mit der Rahmenschaltung und werden z.B. links sichtbar, wenn das große Kettenblatt einlegt ist. Das Elfenbeinfarbfeld auf dem Sitzrohr wiederum bildet einen farbigen Rahmen für die Trinkflasche, deren Position auf das Farbfeld abgestimmt ist.

Moos Bike fertig

In diesem mehrteiligen Blog berichtete ich über das Werden meines Maßrahmen-Fahrrads. Am 21.10. fuhr ich zum ersten mal meinen Maßrahmen bei der Critical Mass mit, am 22.10. nahm ich damit an meinem ersten Alley Cat (Radkult Festivals) teil und am 23.10. wurde mein Moos Bike beim Radkult Vienna Tweed Ride eingeweiht. Ich freue mich jetzt vor allem auf meine ersten langen Ausfahrten für die ich bisher noch keine Zeit fand – stay tuned, ich werde berichten!

Inzwischen erschien mein Maßrahmen-Bericht im Drahtesel (4/2016), mit wunderbaren Fotos von Andrea Siegl und auch online kann man Andreas wirklich schöne Fotos sehen (siehe Link unten) – Tally ho, David.

Hier geht’s zum Drahtesel: Fotoreportage Macht Rahmen nach Maß

Lesetipp „Kleine Rahmenlehre“: Moos Bike auf facebook

Hier geht’s zu Teil 1: Davids Moos-Bike Maßrahmen Teil 1

Hier geht’s zu Teil 2: Davids Moos-Bike Maßrahmen Teil 2

Hier geht’s zu Teil 3: Davids Moos-Bike Maßrahmen Teil 3

Hier geht’s zu Teil 4: Davids Moos-Bike Maßrahmen Teil 4

Meine Projektpartner:

Moos Bike – Peter Moser
citybiker.a
Air Philippe

Essentials for Picknicks: Scones

Scones2

Scones

Scones gehören zum Tee wie Tweed zum Ride. Für den Fall, dass Ihr auch einmal selbst welche backen wollt, hier mein Scones-Rezept. Es basiert auf den klassischen Scones in Angel Adorees kultigem Koch- und Backbuch „Vintage Tea Party“; ich habe es aber noch ein bisschen vereinfacht um schneller (und günstiger) große Mengen herstellen zu können. Und weil 10 Scones einfach viel zu schnell aufgegessen sind, hier gleich die doppelte Menge

8 Dinge die Ihr braucht:

  • Ein Muffinblech oder 10 kleine Muffinformen (oder 20 Papiermuffinformen, habe ich aber noch nicht getestet)
  • 150g zimmerwarme Butter, + Butter für die Form
  • 500g Mehl
  • 80–100g Zucker
  • 4 TL Backpulver
  • Max. 250ml Milch
  • 2 große Eier, verquirlt
  • Wenn vorhanden: etwas Vanille

Und dann:

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen (das Buch sagt 220, in meinem Backofen ist das aber zu heiß) und die Form(en) fetten. In einer Schüssel oder einem Topf Zucker, Mehl, Backpulver und ev. Vanille vermischen. Butter mit den Fingerspitzen einarbeiten (wer faul ist, lässt sie im Topf schmelzen, sicher nicht so toll, geht aber auch, ich mach das fast immer so). Eier und Milch (erst einmal nicht alles, hab die Erfahrung gemacht, dass weniger reicht) dazugeben und mit den Händen untermengen bis ein möglichst weicher aber nicht mehr zu klebriger Teig entsteht. 20 Kugeln daraus formen (die kann man, wenn man mag, mit Ei oder Milch bestreichen) diese in die Vertiefungen des Blechs setzen und in zwei Durchgängen 16-18 Minuten goldgelb backen. Mit Clotted Cream (ersatzweise Mascarpone) und Erdbeermarmelade möglichst noch lauwarm servieren.

Scones1

Guten Appetit und Tally ho!

PS von David: ich habe die Scones getestet und bestätige hiermit, dass sie nicht nur gut aussehen 😉 … und auch kalt toll schmecken!

Danke für den Gastbeitrag (Fotos und Text) an Fräulein Notter von blumenundfedern